Blockade der EZB

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blockieren Die EZB symbolisiert nicht nur das europäische Krisenmanagement zugunsten der Großbanken – als Teil der Troika ist sie auch ein unmittelbarer Akteur der Verarmungspolitik. Die Blockade der EZB beginnt am Freitag, dem 31.5.2013, früh morgens. Wir erwarten aus verschiedenen regionalen, bundesweiten und internationalen Spektren und Protestkulturen mehrere Tausend Menschen, die sich Richtung EZB auf den Weg machen. Dazu wird es an diesem Morgen mehrere Sammelpunkte im Stadtgebiet geben. Ob in gemeinsamen Großgruppen oder durch massenhaftes Einsickern und Ausschwärmen in vorbereiteten, kleineren Bezugsgruppen: Alle Beteiligten haben das gemeinsame Ziel, die EZB so effektiv wie möglich zu blockieren.

Unsere Aktionsform sind angekündigte Massenblockaden, die aus Menschen bestehen werden, Mit Sitz- und Stehblockaden werden wir alle Korridore zum Eurotower dicht machen. Wenn uns die Polizei, wie im letzten Jahr, Gitter und Zäune in den Weg stellt und die EZB dadurch faktisch abriegelt, werden wir Möglichkeiten finden, diese Absperrungen in unsere Blockaden einzubeziehen. Mit kreativen Hilfsmitteln wie Großpuppen oder Absperrbändern, mit Transparenten, klassischen Sitzblockaden, Trommeln oder Straßentheater werden wir die EZB und alles, für was sie steht, „einsperren“. Darauf bereiten wir uns in Aktionstrainings in den nächsten Wochen gemeinsam vor.

Bereits im Vorfeld und am Blockadetag selbst werden wir öffentlich über die Inhalte und Ziele unserer Aktionen informieren. Unsere Aktionen richten sich nicht gegen die Beschäftigten in den Bankentürmen, die nicht zu ihren Arbeitsplätzen kommen. Auch alle, die an diesem Tag die blockierten Straßen bzw. bestimmte U- oder S-Bahn-Stationen nicht benutzen können und die Frankfurter Verkehrsbetriebe werden von uns vorab informiert, dass und warum die Stadtviertel rund um die EZB von einem „Streik von außen“ betroffen sind.