Mani Stenner 4.4.1954 – 17.7.2014

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Mani Stenner, seit vielen Jahren Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative, war für uns stets ein verlässlicher Bündnispartner. Er hatte klare Positionen, von denen aus er immer die gemeinsamen Überzeugungen betonte und den Konsens suchte. Er war mutig in der Auseinandersetzung mit der Macht und wusste, dass eine friedlichere Welt nur entstehen wird, wenn ihre Engagierten manchmal Regeln überschreiten.

Demokratischer Protest, Ziviler Ungehorsam, aber auch das engagierte und konfliktive Gespräch mit der Gegenseite gehörten für ihn zusammen. Vor allem in den Bündnissen zu den G8-Gipfeln in Köln 1999 und Heiligendamm 2007, zur Afghanistankonferenz 2011 und zu Blockupy Frankfurt 2013 haben wir in der Zusammenarbeit mit Mani viel gewonnen.

Wir haben einen wichtigen Partner und klugen Mitstreiter verloren.