PM: Mobilisierung zum 18. März bleibt bestehen

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Pressemitteilung
Blockupy-Bündnis
Frankfurt am Main, 08. Februar 2015

  • Mobilisierung zum 18. März bleibt bestehen
  • Blockupy-Pressekonferenz am 11. Februar 2015 vor der EZB

Jetzt erst Recht! Die Mobilisierung zum 18. März bleibt bestehen. „Die Europäische Zentralbank zeigt, dass sie an ihrem Kurs der Austeritätspolitik festhält. Wir werden an unserer Mobilisierung gegen die Eröffnungsfeier der EZB festhalten. Die Verkleinerung der Feier ist ein Teilerfolg für uns – trotzdem ist sie auch jetzt noch der richtige Ort um gegen unsoziale politische Zwangsmassnahmen auf die Straße zu gehen. Unsere Kritik ist grundsätzlich. Die EZB agiert politisch, ohne demokratisch legitimiert zu sein. Deshalb werden wir gemeinsam mit Aktivistinnen und Aktivisten sowie Betroffenen der Sparpolitik aus ganz Europa den Arbeitsalltag am 18. März blockieren. Wir werden auch unsere Solidarität mit den Griechinnen und Griechen deutlich machen “, sagt Hannah Eberle von Blockupy.

Das Blockupy-Bündnis lädt für Mittwoch den 11. Februar um 10:00 Uhr zu einer Pressekonferenz vor der Europäischen Zentralbank (Sonnemannstraße, Frankfurt am Main) ein. Eine gesonderte Einladung dazu erhalten Sie in Kürze.

Blockupy ist Teil eines europaweiten Netzwerks vielfältiger Bewegungen, Gewerkschaften, Parteien und Flüchtlingsinitiativen aus Italien, Spanien, Griechenland, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und anderen Ländern, die Widerstand gegen das europäische Krisenregime leisten. Zusammen wollen wir eine europäische Bewegung schaffen, einig in ihrer Vielfalt, die die Macht des Krisenregimes und der Austeritätspolitik überwindet und damit beginnt, Demokratie und Solidarität von unten aufzubauen. Als grenzüberschreitende Bewegung richten wir uns ausdrücklich gegen jede rassistische oder nationalistische Spaltung, Verschwörungstheorien und Antisemitismus. Das bundesweite Blockupy-Bündnis wird getragen von Aktivist*innen verschiedener emanzipatorischer Gruppen und Organisationen, darunter die Interventionistische Linke, Attac, Occupy Frankfurt, Gewerkschaften, Jugend- und Studierendenverbände, das Erwerbslosen-Forum Deutschland, die Partei Die Linke, das Netzwerk Friedenskooperative und das Bündnis “Ums Ganze”.