Pressemitteilung: Stadt verweigert Dialog mit Blockupy / Flashmob auf dem Römerplatz hat stattgefunden

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Mit einem Flashmob unter dem Motto “Räume müssen her – sonst pennen wir hier“ belagerten dutzende Demonstrantinnen und Demonstranten von No Troika und Blockupy den Frankfurter Römer – den Ort, in dem die Stadtregierung, der Magistrat seinen Sitz hat. Mit Transparenten, Schirmen und Plakaten ausgerüstet zogen sie vor den Haupteingang.
„Anlass des spontanen Flashmobs ist die abwartende und teils negative Haltung der Stadtregierung, mit uns über die Unterbringung der Blockupy Aktivistinnen und Aktivisten am 18 März zu verhandeln. Für unterschiedliche Massenveranstaltungen stehen häufig städtische Einrichtungen zur Verfügung. Zur Ausübung unserer demokratischen Grundrechte, wollen auch wir jetzt diese in Anspruch nehmen,“ sagt Max Regener von Blockupy.

Bereits am Vorabend den 17 März rechnet Blockupy mit der Anreise von Blockupy-Aktiven. Die Aktivistin Rosa Wohlfeil sagt: „In ganz Europa wird mobil gemacht, um erfolgreich die EZB Eröffnung und die Arbeit der Troika zu blockieren. Es wird ein Festtag des Widerstandes werden. Noch versucht die Stadt diese Tatsache und unser Anliegen zu ignorieren. Blockupy braucht Räume, sonst pennen wir hier.“ Die Polizei hatte vor Eintreffen der Demonstrant/innen alle Eingänge des Römers besetzt und verriegelt. Deswegen kampierte der Flashmob mit Schlafsäcken auf den Stufen des Eingangs. Gleichzeitig bemühte sich eine Delegation zum Büro des Oberbürgermeisters zu gelangen, um dort den Offenen Brief der Blockupy Verhandlungskommission mit den Forderungen zu übergeben. „Alle Zugänge innerhalb des Gebäudes waren mit der Begründung angeblicher Hoher Sicherheitslage gesperrt. Uns wurde mitgeteilt, dass die angesetzte Magistratssitzung in die Europäischen Zentralbank verlegt wurde. Das ist für uns bezeichnend und sehr symbolisch. Statt offen zu sein für demokratische Anliegen, wird lieber mit den Chefs der EZB geklüngelt,“ sagte Hannelore Kartenberg von der Delegation. Der offene
Brief konnte lediglich an den persönlichen Referenten Ralph Klinkenborg übergeben werden.

Die Belagerung des Römers wurde nach einer Stunde beendet. Die Demonstrantinnen und Demonstranten kündigten weitere Aktionen an, bis die Stadtregierung sich kooperativ zeigt. Die Aktivist/innen riefen zum Schluss: „Räume her – sonst besetzen wir sie“ und „Räume her, sonst schlafen wir hier“.