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FFM: Krise und Grenze

25.05.2014 @ 14:00 - 16:00

3. Zaunspaziergang an der neuen EZB am NoTroika-Kuchenstand Ecke Horst-Schulmann Straße Richtung Weseler Werft

Die Bilder der wiederholten Massenstürmungen der Zäune von Ceuta und Melilla verdeutlichen wohl am direktesten die Funktion des tödlichen Grenzregimes als Filter, das nur den „Fittesten“ den Zugang nach Europa erlauben soll. Die Grenzen innerhalb Europas mit den verschiedenen Stufen von Ausgrenzung und Ent- rechtung sind in ihrer rassistischen Hierarchisierung dagegen oft unsichtbar. Sie werden zur Rekrutierung billiger Arbeitskräfte genutzt, indem Aufenthaltsrechte an den Arbeitsplatz gekoppelt und Illegalisierung und Abschiebung zum macht- vollen Mittel der Erpressung werden.
Auch die Folgen der Krisenpolitik spüren Flüchtlinge und Migrant_innen als erste. Sie werden zu Sündenböcken gemacht, als erstes entlassen und sind bei Arbeitslosigkeit von Abschiebung bedroht.

Doch fordern Migrantische und Flüchtlingskämpfe das herrschende System überall und immer wieder heraus und stellen direkt oder indirekt Forderungen nach globaler Bewegungsfreiheit und gleichen sozialen Rechten. Der Zaunspaziergang mobilisiert auch für den internationalen Marsch von Migrant_innen und Flüchtlingen nach Brüssel, der Ende Mai von Straßburg aus startet – als ein transnationales Projekt des gemeinsamen Widerstands gegen Entrechtung und Ausgrenzung.
Für einen angemessenen Abschluss der Aktionstage, am Tag der Europawahlen, laden wir euch wieder zum Zaunspaziergang ein!

Details

Datum:
25.05.2014
Zeit:
14:00 - 16:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

EZB Neubau
Frankfurt a.M., + Google Karte