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Was setzt die Krise in Bewegung? Bestandsaufnahme von Kritik und Widerstand in Bremen

14.05.2013 @ 19:30 - 22:00

In Griechenland und Spanien wird ein Verelendungsprogramm nach dem nächsten in Gesetze gegossen. Italiens politische Krise bekommt mit der aktuellen Rechts-Links-Koalition unverkennbar absurde Züge. Jetzt zählt noch Zypern zu den untergehenden Schuldeninseln. Überall regt sich Protest und Widerstand.
Und hier so? In Deutschland bleibt alles beim alten, gewohnten Trott. M31 und Blockupy 2012 waren zwar wichtige Signale der Solidarität und Bezugspunkte für viele Spektren sozialer Opposition. Aber ein Ende der politischen und sozialen Lethargie hierzulande ist noch nicht abzusehen.

Blockupy 2013 kann deswegen wieder nur ein kleines Fähnlein des sozialen Widerstands in Europa sein, aber eins, welches wir hochhalten sollten. Die EZB, das Frankfurter Bankenviertel, und so weiter und so fortsind nur die Spitze des Eisbergs und damit Symbole eines menschenverachtenden Krisenmanagements. Sie zu demaskieren, zu blockieren, zu delegitimieren macht aber unmißverständlich klar: Nicht mit uns! Nicht in Südeuropa! Nicht hier! Nirgendwo! Basta!

Dafür streitet auch das Bremer Blockupy-Bündnis. Verschiedene Spektren daraus werden in der Veranstaltung über ihre Einschätzung zu den derzeitigen Krisenprotesten und ihre Gründe für eine Mobilisierung nach Frankfurt diskutieren. Wir möchten einen Blick darauf werfen, ob und wie die Krisenfolgen, wie auch der ganz normale aktuelle kapitalistische Alltag, vor allem unsere lokale Politik verändert haben und welche Bedeutung auch eine internationale Vernetzung der Aktivist_innen für uns hat.

Details

Datum:
14.05.2013
Zeit:
19:30 - 22:00

Veranstaltungsort

Paradox
Bernhardstr. 10-12
Bremen,

Veranstalter

Avanti-Projekt undogmatische Linke und das Blockupy-Bündnis Bremen
Website:
https://www.facebook.com/blockupybremen