Podien

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Donnerstag, 20. November

Die Macht und ihre Plätze – Streifzüge durch ein linkes Europa

20 Uhr, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Ausgehend von den Platzbesetzungen im Jahr 2011 erleben Länder wie Spanien und Griechenland seit Jahren einen neuen Aufschwung linker Bewegungen. Dominierte in den Jahren davor vor allem die gesellschaftliche Kreativität und soziale Zusammensetzung das mediale Bild des Widerstands, so stehen heute linke Parteien und Zusammenschlüsse wie Syriza und Podemos im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Mit ihren Erfolgen rückt auch die Mutter aller linken Fragen wieder ins Zentrum der Diskussion: Was tun mit der Macht, wie denken in Staat und Regierung? Wie stellt man überhaupt eine Machtfrage richtig? Was heißt das für unsere Träume? Und was ist heute überhaupt eine radikale gesellschaftliche Linke?

Blockupy startet am Donnerstag mit diesen Gedanken ins Festival. Sie betreffen uns, sie betreffen Europa, wir wollen ins Gespräch darüber kommen, ob es eine transnationale politische Strategie zwischen Bewegung, Parlament und Regierung geben kann und wie sie auszusehen hätte. Wir laden alle ein, mitzudiskutieren.

Vortrag von Costas Douzinas (University of London) danach Podiumsdiskussion mit
Sandro Mezzadra (Euronomade) und
Andrea Ypsilanti (Institut Solidarische Moderne) Moderation: Margarita Tsomou

Mitveranstalter*in: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Sprache: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)

Danach:

Barabend im Knobbe

Stadtteilinitiative Koblenzer Straße (SIKS) | Gallus-Viertel | Koblenzer Straße 9

Freitag, 21. November

Sieben Jahre Krise in Europa – Kontroverse Erklärungen und Perspektiven

20 Uhr, Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, Großer Saal

Wie ist die lange Dauer der Krise in Europa zu erklären? Durch welche Widersprüche ist die gegenwärtige Form der europäischen Integration gekennzeichnet? Hat Deutschland die europäischen Nachbarn durch Lohnzurückhaltung niederkonkurriert, wie viele Linke und Gewerkschafter_innen denken? Sind die Länder mit Leistungsbilanzdefiziten aufgrund zu hoher Löhne nicht wettbewerbsfähig genug, wie nicht nur Liberale und Konservative im Umkehrschluss argumentieren? Welche Rolle spielt die „Finanzialisierung“ des Kapitalismus? Und vor allem: Welche Wege führen aus der Krise? Welche Strategie sollten emanzipatorische Kräfte verfolgen?

Podiumsdiskussion mit Ulrike Herrmann (taz) und Jannis Milios (TU Athen, Syriza)
Moderation:
Thomas Sablowski (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Mitveranstalter*in: Rosa-Luxemburg-Stiftung

Sprache: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)

Im Anschluss:

Festival goes Gallus Bar-Abend im HoRsT

Im Anschluss an die Pudiumsdiskussion gibt es im HoRsT Musik, aufgelegt von Bunny Rbbt. & Boki Zdrav – Getränke & eine Mitternachtssuppe!

HoRsT | Kleyerstraße 15 | Nähe S-Bahnhof Galluswarte  www.horst-ffm.de