Wir lassen es scheppern!!! Gemeinsam schlagen wir Krach gegen die Geschäfte mit Krieg, Landraub und Hunger

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KRISENAKTEURE MARKIEREN: Belagerung der Deutschen Bank-Zentrale
Gegen die kriegerische Normalität

Die Parole „Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt“ hat nichts an Aktualität verloren. Da steht die Deutsche Bank in vorderster Linie.
Landgrabbing lässt sich gut in destabilisierten Ländern und Regionen durchführen. Die militä- rischen und politischen Interventionen aus Europa haben noch nie zur Lösung von Konflikten beigetragen, sondern einzig zur weiteren Destabilisierung der Verhältnisse in strategisch oder wirt- schaftlich begehrten Regionen. So sichern sie, vor allem in Afrika, den Zugriff auf Ressourcen und Land; maximieren die Profite.
Konzerne wie die Deutsche Bank kassieren in jedem Fall.

Deutsche Bank mordet, nicht nur durch Hunger
Deutschland als drittgrößter Waffenexporteur und die deutschen Waffenschmieden verdienen auch in Zeiten von Krise und Rezession gut. Handelsbeschränkungen für Rüstungsgüter gibt es nur auf dem Papier. Die politische Elite fungiert bei ihren Auslandsreisen als Handelsvertreter der deutschen Rüstungsindustrie. Eine Führungsrolle bei der Entwicklung und Produktion von „zukunftsweisendem Kriegsgerät“ – wie etwa Drohnen – ist für die deutsche Regierung von stra- tegischer Bedeutung. Das wohl bekannteste Beispiel ist der französisch-deutsche Konzern EADS mit seinem militärischen Zweig Cassidian, der bekannt für seine Drohnenproduktion ist. EADS soll in Zusammenarbeit mit weiteren deutschen und europäischen Rüstungsschmieden die Ab- hängigkeit der Streitkräfte von US-amerikanischen Rüstungsgütern und -technologien überflüssig machen.
War starts here
Let‘s stop it Here

Exportschlager Aufstandsbekämpfung
Die Banken sind dabei mit Aktien, Anleihen und Krediten beteiligt. Um so größer und systemre- levanter eine Bank ist, desto größer ist ihre Beteiligung am Rüstungsgeschäft. Die Deutsche Bank ist über ihre eigene Fondgesellschaft DWS-Investment an unzähligen deutschen und europäischen Rüstungskonzernen beteiligt. Neben EADS ist sie der wichtigste Geschäftspartner der zweitgröß- ten Rüstungsschmiede: der Firma Rheinmetall.
Rheinmetall macht 70 % des Umsatzes mit der Bundeswehr. Zu ihren Exportschlagern zählt der speziell für die Aufstandsbekämpfung entwickelte Leopard 2-Panzer. Dieser Panzer wird in Koproduktion von Rheinmetall mit Mahle Behr Industrie, Northrop Grumman und Renk MAN hergestellt. An allen diesen Firmen ist die Deutsche Bank mit Aktien beteiligt. Exportiert wird nach Katar, Saudi Arabien, Indonesien u.a.
Die Firma Rheinmetall exportiert Aufstandsbekämpfung nicht nur in Form von Waffensystemen, sondern auch als Dienstleister und Betreiber von sogenannten Gefechtsübungszentren (GÜZ): Ge- baut wird zur Zeit die Übungsstadt Schnöggersburg im GÜZ in der Nähe von Magdeburg. ‚Eine ganze Stadt inklusive gesamter Infrastruktur mit u.a. U-Bahn, in der Soldaten im Häuserkampf ausgebildet werden. Rheinmetall macht hieraus einen Exportschlager. Kunden sind bereits Russ- land, Vereinigte Arabische Emirate u.a.
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Die Beispiele ließen sich fortsetzen. Beteiligung der Deutschen Bank an der Herstellung von Streu- bomben, Uranmunition, Atomwaffen usw.
Die Deutsche Bank steht hierbei nicht allein, die Commmerzbank, die Kreditanstalt für Wieder- aufbau u.a. profitieren ebenso von Rüstungsgeschäften weltweit, über direkte finanzielle Beteili- gung an den Rüstungskonzernen, über Finanzierung von Rüstungsgeschäften. Der militärisch-in- dustrielle Komplex ist als Kapital- und Wirtschaftsmacht eingebunden in die EU, die spätestens mit dem Lissabon-Vertrag ein Militärbündnis geworden ist, das seine Profitinteressen eben auch mit Krieg durchsetzt. Dafür hat sich die EU eine Sicherheitsdoktrin gegeben, die weltweit ein mil- litärisches Eingreifen rechtfertigt, sobald ihre wirtschaftlichen Interessen tangiert oder gefährdet sind.

Wir beteiligen uns im Rahmen der Blockupy-Aktionstage an den Markierungsaktionen vor der Deutschen Bank, stellvertretend für die Kriegsakteure vor Ort.

31.05.2013 im Anschluss an die EZB-Blockade: Taunusanlage 12, FFM

Download: Flyer: Krisenakteure markieren
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